Wörter Todesfälle.

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Kollegen und Mitarbeiter aus der sowjetischen Ära versammelten sich einmal wieder – womöglich zum letzten Male – bei der Trauerfeier für Aleksei Bytschkow (geb. 1928) in der Zentralen Moskauer Baptistengemeinde am 17. Juli. Von 1971 bis 1990 hatte Bytschkow als Generalsekretär des „All-Unionsrats der Evangeliumschristen-Baptisten“ gedient. Das Eintreffen der Glaubensfreiheit 1990 hatte die Sprengung des einst monolithischen All-Unionrats zur Folge und führte zur Entstehung dutzender evangelischer Denominationen. Obwohl die baptistische Führung der Sowjetära um 1990 den Hut nehmen mußte, verhielten sich ältere Leiter wie Bytschkow und der verstorbene Michail Zhidkow loyal. Sie blieben aktiv – solange es der Gesundheitszustand erlaubte – in den Bildungs- und humanitären Initiativen des Bundes.

Einer der Kondolierenden bei Bytschkows Trauerfeier war der Moskauer Pastor Aleksander Kosynko (geb. 1956), der selbst am 6. August einem Herzinfarkt erlag. Ausgebildet in der Sowjetunion und in Buckow/DDR, beherrschte Kosynko sowohl Englisch als auch Deutsch. Er diente als Gründungspräsident des „Moskauer Theologieseminars“ von 1993 bis 2006. Sein Nachfolger ist bis heute dort aktiv: Peter Mitskewitsch.

William Yoder, Ph.D.

Smolensk, 18 August 2015

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